Unfälle am Bahnübergang gemeinsam verhindern: Bundespolizei ist neuer Partner bei "sicher drüber"

Präventionskampagne läuft erfolgreich seit mehr als 10 Jahren – Bundespolizei informiert Verkehrsteilnehmer vor Ort über Folgen von Unachtsamkeit, Unkenntnis oder Leichtsinn

Datum 21.12.2015

Die Bundespolizei ist neuer Partner der Gemeinschaftskampagne "sicher drüber" zur Vermeidung von Bahnübergangsunfällen. Neben ihrer langjährigen Erfahrung in der Prävention bringt sie sich insbesondere mit Vor-Ort-Terminen in die Aktion ein, bei denen Straßenverkehrsteilnehmer unmittelbar am Bahnübergang über das richtige Verhalten informiert werden. Insgesamt 15 dieser Veranstaltungen konnten allein 2015 in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen realisiert werden. Weitere Termine folgen im kommenden Jahr.

Logo der Kampagne "sicher drüber" Logo der Kampagne "sicher drüber"Logo der Kampagne "sicher drüber"

"Im Rahmen unserer Präventionsarbeit hat die Information über das richtige Verhalten an Bahnübergängen immer schon eine große Rolle gespielt. Seit Jahren unterstützt die Bundespolizei zudem die Kampagne 'sicher drüber', so dass die offizielle Partnerschaft in diesem Jahr ein konsequenter Schritt ist.

Unserem Anliegen, Unfälle zu vermeiden, können wir nun noch weiteren Nachdruck verleihen", betont Jan-Henrik Minor von der Bundespolizei. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele Verkehrsteilnehmer die Gefahren an Bahnübergängen unterschätzen, geltende Regeln nicht kennen oder diese sogar missachten. Vor Ort zeigen wir mit ‚sicher drüber‘ unter anderem mit einem Unfallfahrzeug, dass Unachtsamkeit, Unkenntnis oder Leichtsinn dramatische Folgen haben können."

"Wir freuen uns, dass 'sicher drüber' mit der Bundespolizei einen weiteren starken Partner und Unterstützer bekommen hat. Es ist unser gemeinsames Anliegen, Unfälle an Bahnübergängen weiter zu reduzieren, denn jeder Unfall ist einer zu viel", so Markus Krittian, Eisenbahnbetriebsleiter der DB Netz AG. "Wo sich Straße und Schiene kreuzen, gelten klare Regeln. Darüber aufzuklären, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Daneben arbeiten wir daran, mit den Kreuzungspartnern die Zahl der Bahnübergänge weiter zu reduzieren."

"sicher drüber" wurde im Mai 2002 unter anderem mit Videospots, Flyern, Plakaten sowie Materialien für Fahrschulen ins Leben gerufen. Hinzu kamen zahlreiche Medientermine und Veranstaltungen. Neben Deutscher Bahn und Bundespolizei sind der ADAC sowie die gesetzlichen Unfallversicherungen VBG und UVB seit Jahren mit an Bord. "Sicher drüber" ist zudem Bestandteil der Informationskampagne "Runter vom Gas" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Weitere Informationen zu "sicher drüber", Verhaltensregeln und Grafiken unter:
www.deutschebahn.com/sicherdrueber sowie www.bundespolizei.de

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