FAQ - Häufig gestellte Fragen

Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Generell ist zu sagen, dass wir Angehörige der GSG 9 keine draufgängerischen Einzelgänger sind. Das bedeutet, viele GSG9-Angehörige führen ein normales Familienleben.

Natürlich kommt es in unserem Beruf regelmäßig vor, dass wir aufgrund von Einsätzen oder Trainings nicht Zuhause sein können, wobei die Abwesenheiten vermutlich nicht häufiger sind als in vielen anderen Berufen, die mit Arbeits-/Dienstreisen verbunden sind. Wir leben unseren Beruf und investieren wie jeder karriere- und pflichtbewusste Arbeitnehmer Zeit in unseren Job. Allerdings ist auch für uns der private Ausgleich in der Familie ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil.

Muss ich mein Privatleben aufgeben?

Niemand gibt sein Privatleben auf. Auch hier gilt wieder der Hinweis, dass wir keine Einzelgänger sind.

Selbstverständlich ist unsere Basis in Bonn/Sankt Augustin bzw. zukünftig auch in Berlin und man verlagert somit auch seinen Lebensmittelpunkt in eine dieser beiden Region, was aber nicht heißt, dass ich meiner Familie oder meinen Freunden den Rücken kehren muss.

Das Einzige, was wir zu berücksichtigen haben, ist die Geheimhaltung, die in unserem Beruf wichtig ist. Wir geben nichts über Einsätze bekannt oder reden auf keinen Fall detailliert über unsere Trainings. Darüber hinaus muss jeder von uns für sich selbst entscheiden, wie weit er sich seinem privaten Freundeskreis öffnet oder nicht.

Ist man bei der GSG 9 jederzeit und überall abrufbereit?

Nein, auch das ist nicht der Fall und würde den anderen Antworten widersprechen. Wir fahren wechselweise in Einheitsstärke ein 24h/7-Tage-Bereitschaftsmodell (24/7). Jede Einsatzkraft hat somit ein bis zwei Mal Bereitschaft im Monat. Für diese Zeit gilt, dass wir innerhalb von einer Stunde einsatzfertig unsere Basis verlassen können.

Um das Familien- und Privatleben auch in dieser Zeit in Einklang zu bringen, empfiehlt es sich, den Lebensmittelpunkt nach Bonn und Umgebung zu verlegen. Einen generellen Zwang hierzu gibt es allerdings nicht.

Kann man sich als Brillenträger bei der GSG9 bewerben?

Für unsere Einsatzkräfte gilt im Sehtest ein VISUS-Faktor von 1,0 für jedes Auge unabhängig ohne Korrektur. Diese medizinische Voraussetzung schließt somit das Tragen einer Brille aus.

Korrigierte Sehschwächen durch eine Laserbehandlung sind für die GSG 9 auch nicht zugelassen, unabhängig von der neu erreichten Sehstärke.

Wie ist der Verdienst bei der GSG 9?

Wir werden nach dem Bundesbesoldungsgesetz bezahlt. Zusätzlich erhalten wir, neben den gängigen Polizeizulagen, eine Gefahrenzulage in Höhe von 500 € und die Bereitschaftsstunden werden angemessen vergütet.

Kontakt

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