Die Bundespolizei nimmt Abschied von Ulrich K. Wegener

Ein Leben für die GSG 9, ein Leben für Deutschland.

Mit einer Gedenkveranstaltung hat die Bundespolizei am 29. Januar 2018 im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn Abschied von General im Bundesgrenzschutz a.D. Ulrich K. Wegener genommen. Während der Veranstaltung gedachten unter anderem die Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, Dr. Emily Haber, der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, und der Kommandeur der GSG 9, Jérôme Fuchs, im Beisein von etwa 500 Gästen aus Politik und Behörden, von internationalen Partnern sowie aktive und ehemalige Angehörige der GSG 9 des Gründungskommandeurs dieser polizeilichen Spezialeinheit.

In seiner Rede würdigte Präsident Dr. Dieter Romann den Verstorbenen: "Es gibt wohl keinen Beamten des BGS oder der Bundespolizei, der mit dem Namen Ulrich Wegener nichts verbindet. Im Gegenteil hat er, der charismatische Grenzschutzoffizier und Gründungskommandeur der GSG 9, weit über unsere Behörde hinaus gewirkt - national wie international, stets zum Wohle unseres Landes."

Hintergrund:
Die GSG 9 ist die polizeiliche Spezialeinheit der Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Gewaltkriminalität. Sie wurde am 26. September 1972 als Reaktion auf das Attentat von München durch die maßgebliche Initiative Ulrich Wegeners gegründet. Bislang hat die GSG 9 der Bundespolizei mehr als 1.900 Einsätze bewältigt. Einer der größten und bekanntesten Einsätze der GSG 9 war die Beendigung der Entführung des Flugzeugs „Landshut“. In der Nacht zum 18. Oktober 1977 wurden die Geiseln der von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut in Mogadischu unter Führung des damaligen Oberstleutnants im BGS Wegener befreit ("Operation Feuerzauber").


Artikel aus der Mitarbeiterzeitschrift "BUNDESPOLIZEI kompakt" - Ausgabe 05-2017:

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