Rail Action Day "Active Shield" - Europaweiter Aktionstag der Bahnpolizeien

55 Festnahmen und 58 aufgeklärte Straftaten - das ist die hiesige Bilanz des internationalen RAILPOL-Aktionstages "Active Shield" zur Kriminalitätsvorbeugung und -bekämpfung in Zügen und auf Bahnanlagen, an dem sich die Bundespolizei vom 6. bis zum 7. September 2017 deutschlandweit beteiligte.

Bahnpolizeiliche Streife

Von 7 Uhr bis 7 Uhr - 24 Stunden verstärkte Präsenz auf Bahnhöfen, Zügen und auf Gleisanlagen, das war der Auftrag für den RAILPOL–Aktionstag, an dem sich neben der Bundespolizei in Deutschland noch Bahnpolizeien in vielen anderen europäischen Staaten und die US-Bahnpolizei AMTRAC beteiligten. Ziel der Aktion war es einerseits, unter anderem mitgeführte pyrotechnische Gegenstände oder Waffen festzustellen sowie erkannte Straftäter der Strafverfolgung zuzuführen, aber andererseits auch durch offensichtliche polizeiliche Maßnahmen präventive Effekte zu erzielen.

Die Bundespolizei nahm mit insgesamt etwa 1.000 Beamten am diesjährigen Rail Action Day teil. Dabei fanden bundesweit Kontrollen auf 439 Bahnhöfen und in 524 Zügen statt. Insgesamt wurden 2.571 Personen kontrolliert und 225 Gepäckstücke überprüft. Hierbei wurden 55 freiheitsentziehende Maßnahmen vollzogen, u.a. wegen Verstößen gegen das Waffen- oder Sprengstoffgesetz bzw. gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Betrugs, Urkundenfälschung, sexueller Belästigung, Nötigung, Sachbeschädigung, Diebstahl oder auch wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Die gemeinsame Aktion diente den beteiligten Bahnpolizeibehörden auch zum gegenseitigen Informationsaustausch und der Optimierung ihrer Zusammenarbeit.

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