Bundespolizei

Martina Beck (Biathlon) und Björn Kircheisen (Nordische Kombination) erkämpfen sich Bronzemedaillen bei Olympia

24.02.2010

Biathlon

Martina Beck

Die deutschen Biathletinnen verabschiedeten sich am 23. Februar mit einer hart erkämpften Bronzemedaille aus dem Whistler Olympic Parc. „Wir wollten von unseren letzten Olympischen Spielen unbedingt mit einer Medaille im Koffer nach Hause fahren und das haben wir geschafft“, zeigte sich Martina Beck nach dem Zieleinlauf überglücklich. Die Polizeihauptmeisterin setzte von Beginn an mit ihren Teamkolleginnen im Staffelrennen über die 4 x 6 Kilometer-Distanz alles auf eine Karte. Startläuferin Kathi Wilhelm übergab als Drittplazierte an Simone Hauswald, die sich mit einer tadellosen Schießleistung einen Rang nach vorne schob.

Martina Beck als Dritte im Bunde konnte den zweiten Platz mit einer tollen kämpferischen Leistung trotz zwei Nachladern halten und übergab ihrerseits mit 44 Sekunden Rückstand hinter dem überragenden russischen Team an die deutsche Schlussläuferin Andrea Henkel. Den sicher geglaubten zweiten Silberplatz musste das deutsche Team schließlich noch an Frankreich abgegeben, die mit Sandrine Bailly eine überragende Schlussläuferin in ihrer Mannschaft hatte.

Randnotiz:
Martina Beck hat in ihrer persönlichen Olympiabilanz bisher drei Silbermedaillen stehen. Darüber hinaus hielt eine unglaubliche Serie der deutschen Biathletinnen. Sie konnten in allen Staffelwettbewerben in den zurückliegenden 17 Jahren bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften jeweils Edelmetall gewinnen.

Nordische Kombination

In der Nordischen Kombination hat das deutsche Team in Vancouver die Bronzemedaille gewonnen. Polizeimeisteranwärter Björn Kircheisen musste sich mit seinen Teamkollegen Johannes Rydzek, Tino Edelmann und Eric Frenzel nach Sprung und Langlauf nur den siegreichen Österreichern und den USA geschlagen geben.

Björn KircheisenBjörn Kircheisen

Nach durchwachsenen Sprungleistungen schien eine deutsche Medaillenchance bereits verspielt. Einzige Ausnahme war Björn Kircheisen, der mit einem Satz von 132 Meter den zweitweitesten Sprung in seiner Gruppe absolvierte. Mit einem Rückstand von 45 Sekunden ging das deutsche Team bei heftigen Schneetreiben von Platz sechs aus auf die 4 x 5 Kilometer-Distanz.

Startläufer Johannes Rydzek konnte auf der ersten Runde den Rückstand bereits halbieren.

Ein Strauchler von Tino Edelmann sorgte noch einmal für Aufregung bevor der 26–jährige Bundespolizist als Schlussläufer in die Loipe ging. Mit einer überragenden Laufleistung konnte sich Björn Kircheisen noch bis auf 11 Sekunden an das USA-Team heran kämpfen. „Wir haben uns heute hart und emotional die Bronzemedaille erkämpft“, zeigte sich der Bundespolizist am Ende des harten Wettkampfes glücklich.

Randnotiz:
Nach bisher acht Silber- und einer Bronzemedaille bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften hat der Polizeimeisteranwärter in Szenekreisen den Spitznamen „Silber-Björn“.

Quelle: Bundespolizeisportschule


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