Bundespolizei

Patric Leitner holt bei den Rennrodel-Doppelsitzern Bronze

18.02.2010

Partic LeitnerPartic Leitner

Mit einer Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver beendet Rennrodler Partic Leitner sechs Tage vor seinem 33. Geburtstag seine überaus erfolgreiche und fast einmalige Sportkarriere. Acht Jahre nach seinem Olympia-Gold von Salt Lake City gelang ihm damit mit seinem Partner Alexander Resch erneut der Sprung auf das Olympiapodest.

Der in Szenenkreisen „Bayern-Express“ genannte deutsche Doppelsitzer-Schlitten haderte im ersten Lauf, der aus Sicherheitsgründen auf den Juniorenstart verlegt worden war, noch mit der für Doppelsitzer ungünstigen ersten Kurveneinfahrt und dem daraus resultierenden fünften Platz. Mit einer tollen Aufholjagd im zweiten Durchgang im schnellsten Eiskanal der Welt fuhr der 32-jährige Bundespolizeiangehörige schließlich noch auf den viel umjubelten 3. Platz.

Zu seiner Erfolgsbilanz gehören nun 1 x Gold und 1 x Bronze bei den Olympischen Spielen, vier WM-Titel und sechs Gesamt-Weltcup-Siege bei den Doppelsitzern.

Im Überschwang der Gefühle gestand der Berchtesgadener: „Ich bin überglücklich aber werde nie mehr einen Meter fahren, die Nervenbelastung halte ich einfach nicht mehr aus“.

Durch diese Bronzemedaille kehren die Rennrodler der Bundespolizeisportschule nach Gold von Polizeimeisteranwärter Felix Loch, Silber von Polizeihauptmeister David Möller bei den Herren-Einsitzern und Bronze von Natalie Geisenberger bei den Damen mit der Maximalausbeute von vier Medaillen aus "olympischem Edelmetall" nach Hause zurück.

Patric Leitner wird nach der Rückkehr von Vancouver die Funktion des Trainers des Rennrodelteams der Bundespolizeisportschule übernehmen.

Quelle: Bundespolizeisportschule


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