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Bundespolizeileistungssportprojekt Cottbus

Seit dem 1. Oktober 1999 werden Leistungssportler aus Sommersportarten im Bundespolizeileistungssportprojekt Cottbus (BPOLLSP) gefördert. An diesem Tag begannen die ersten zehn Spitzensportler ihre Ausbildung zu Polizeivollzugsbeamten in der Bundespolizei. Seit 1999 wurden insgesamt 117 Sportlerinnen und Sportler beim BPOLLSP Cottbus gefördert.

 

Foto der Liegenschaft des Bundespolizei-Leistungssportprojektes Cottbus auf dem Gelände des Olympiastützpunktes Cottbus / Frankfurt (Oder)

Die Spitzensportförderung durch die Bundespolizei in Cottbus baut auf sehr positive Erfahrungen im oberbayerischen Bad Endorf auf. In der dortigen Bundespolizei-Sportschule Bad Endorf fördert die Bundespolizei mit großem Erfolg seit Jahrzehnten Spitzensportler in Wintersportarten.

Grundgedanke der Sportförderung ist es, Spitzensport (die sportliche Entwicklung auf dem Niveau der Weltspitze), berufliche Ausbildung und eine berufliche Perspektive nach Abschluss der Leistungssportkarriere sinnvoll miteinander zu verbinden. Gefördert werden grundsätzlich solche olympischen Sportarten, in denen sich die Bundesrepublik Deutschland bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften erfolgreich präsentieren kann.

Sportliche Erfolge

Die -67- Bundespolizeiangehörigen, die derzeit in Cottbus trainieren, verteilen sich auf folgende Sommersportarten:

  • 22- in der Leichtathletik
  • 15- im Judo
  • 11- im Radsport
  • 9- im Rudern
  • 8- im Kanu
  • 2- im Schießen

Das Bundespolizeileistungssportprojekt Cottbus hat mit fast 100 Medaillen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften innerhalb von 10 Jahren seines Bestehens ein hervorragendes Ergebnis erzielt und dies aktuell mit den beiden Silbermedaillen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin durch Jennifer Oeser im Siebenkampf und Betty Heidler im Hammerwerfen erneut bestätigt.

Gesamtmedaillenbilanz des Bundespolizeileistungssportprojektes (pdf 365-KB)

In Cottbus erfolgt nicht nur das sportliche Training der zukünftigen Olympiasieger und Weltmeister. Parallel erhalten die Bundespolizeiangehörigen eine vollwertige Polizeiausbildung. Nach Beendigung ihrer sportlichen Laufbahn verbleiben 88 % der Sportlerinnen und Sportler bei der Bundespolizei und sind in den verschiedensten Funktionen des mittleren Polizeidienstes im Einsatz. Den Athletinnen und Athleten stehen hier gute Entwicklungsmöglichkeiten im vielfältigen Aufgabenbereich der Bundespolizei offen.


Erreichbarkeit
Anschrift:Bundespolizeileistungssportprojekt Cottbus
Dresdner Straße 18
03050 Cottbus
Telefon:0355 483703-0
Fax:0355 483703-25
E-Mail:bpollsp.cottbus@polizei.bund.de


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