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Kampagne "Taschendiebstahl hinterlässt Opfer" eröffnet

07.12.2009

Eröffnung der Kampagne "Taschendiebstahl hinterlässt Opfer"

Die vierstufige Kampagne der Polizei Köln und der Bundespolizei „Taschendiebstahl hinterlässt Opfer“ startet zur Weihnachtsmarktzeit und ist bis Mitte des nächsten Jahres angelegt.

„Bund und Land arbeiten hier in der Gemeinsamen Projektgruppe erfolgreich Hand in Hand, denn der Taschendieb kennt keine Grenzen und macht weder vor dem Bahnhof noch vor dem Weihnachtsmarkt halt“, so Präsident Jürgen  Bischoff von der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.

„Die Anstrengungen der Polizei Köln in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei haben beim Taschen- und Trickdiebstahl zu einem Rückgang von rund 37 Prozent in den letzten fünf Jahren gesorgt“, erklärte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen bei der Auftaktveranstaltung am 26.11.2009.

Bei der Eröffnungsveranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln führten anschließend der Leiter des Kriminalkommissariats Taschen- und Trickdiebstahl, Kriminalhauptkommissar Günther Korn und der aus dem Fernsehen bekannte Trickkünstler Christoph von Gonschor zahlreiche Klautricks vor und erklärten den Zuschauern, wie man sich vor Taschendieben schützen kann. Was Zuschauer aus von Gonschors früherer TV-Serie „Die Abzocker – Das sind ihre Tricks“ kannten, erlebten sie nun live. Mit Fingerfertigkeit und Schauspielkunst zeigte der 37-Jährige beispielsweise den Rolltreppen-, Rempel- oder Straßenbahn-Trick. Von Gonschor gelang es, auf der Bühne einer Freiwilligen unbemerkt das Brillenetui aus der Handtasche zu „entwenden“, obwohl er gleichzeitig mit ihr über den Einfallsreichtum echter Diebe sprach. Umso verblüffter war die Frau, als wenig später die „Tat“ aufgedeckt wurde.

Nach wie vor finden dennoch in Deutschland nirgendwo so viele Taschen- und Trickdiebstähle statt, wie in der Stadtregion Köln.

Grund genug für die Bundespolizei und Polizei Köln  weiterhin einen Schwerpunkt bei der Bekämpfung des Taschendiebstahls zu sehen. Die Kampagne wird unterstützt durch umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Netzwerkpartnern, wie zum Beispiel Arztpraxen und Einzelhandelsunternehmen. Die Polizeibeamtinnen und –beamte von Bund und Land sind in Uniform sowie Zivil an den von Dieben bevorzugten Örtlichkeiten unterwegs. Damit ein vorweihnachtlicher Kölnbesuch nicht mit vermeidbarem Ärger und einer Anzeigenerstattung auf der Polizeiwache endet, steht das Sicherheitsmobil der Polizei und Stadt Köln ab dem 23.11.2009 bis zum 30.12.2009 auf dem Bahnhofsvorplatz. Dort haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich über richtige Verhaltensweisen zu informieren. Darüber hinaus zeigt ein neu aufgelegter Flyer über Tricks von Taschen- und Trickdieben, der ab sofort in allen Polizeidienststellen der Polizei Köln sowie den Dienststellen der Bundespolizei erhältlich ist. Dort finden sich auch Hinweise, wie man sich vor Trickdieben schützen kann und was man tun sollte, falls man doch Opfer geworden ist. Die vierstufige Kampagne widmet sich zeitlich angepassten Themenschwerpunkten. Nun angefangen mit „Weihnachtsmarkt“ wird sie fortgesetzt mit den Themen „Karneval“  im Februar 2010, „Senioren“ im April 2010 und „Mütter als Diebstahlsopfer“  im Mai 2010.

Flyer zur Kampagne "Taschendiebstahl hinterlässt Opfer" (pdf 1351-KB)


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