Chronik des Bundespolizeistandortes Uelzen
Am 5. Oktober 1963 wurden die Räumlichkeiten auf dem "Hainberg" durch den Bundesgrenzschutz bezogen. Das Gelände hatte bereits eine Geschichte als das "Melzinger Lager". Hier befanden sich Unterkünfte für Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach dem zweiten Weltkrieg.
Vor der Wiedervereinigung überwachte die Dienststelle einen Grenzabschnitt von ca. 90 Kilometern zwischen den Ortschaften SCHMARSAU im Landkreis Lüchow-Dannenberg und PLASTAU im Landkreis Gifhorn. Die Liegenschaft befand sich ca. 30 Kilometer von der innerdeutschen Grenze entfernt.
Bis 1981 führte die Einsatzabteilung die Bezeichnung GSA III/6 und wurde dann in GSA Nord 2 umbenannt. Im Wege der 1. Bundesgrenzschutz-Strukturreform 1992 erfolgte die Umbenennung in Grenzschutzabteilung Nord 4. Seit der 2. Bundesgrenzschutz-Strukturreform 1998 führte die Dienststelle die Bezeichnung Bundesgrenzschutzabteilung Uelzen, der auch die Zugehörigkeit zur niedersächsischen "Heidestadt" wiedergibt.
Mit der Verkündung des Gesetzes zur Umbenennung des Bundesgrenzschutzes ist der Bundesgrenzschutz seit dem 1. Juli 2005 in Bundespolizei umbenannt. Die Dienststelle heißt seit diesem Zeitpunkt Bundespolizeiabteilung Uelzen.









