Nach Zugentgleisung am 22.01.2010: Zeugen gesucht
26.01.2010
Die Bundespolizei Trier sucht Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, die am Freitagmorgen, dem 22. Januar 2010, die Entgleisung der Lokomotive eines Güterzuges bei Konz (Rheinland-Pfalz) verursacht haben.
Nach bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei Trier wurde ein etwa 50 Zentimeter langes und 25 Kilogramm schweres Schienenstück länglich auf eine der Schienen aufgelegt. Der Tatort liegt auf der Moselseite von Trier-Zewen am Brückenkopf der Eisenbahnbrücke Konz. Bahnstrecke und Radweg verlaufen hier parallel und sind in Richtung Brücke durch einen Zaun getrennt. Im Bereich unmittelbar vor dem Trennzaum wurde das Eisenteil aufgelegt.
Die Lok schob das Schienenstück etwa 300 Meter vor sich her, bevor es sich in einer Weiche verkeilte. Dadurch kam es zu der Entgleisung. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 50 000,- Euro. Der Tatzeitraum erstreckt sich von Donnerstag, 21.01.2010, nach 15.30 Uhr bis Freitag, 22.01.2010, gegen neun Uhr.
Die Bundespolizei fragt:
Wer hat in dieser Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe beobachtet oder kann sonstige Hinweise zu dem Vorfall geben?
Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion Trier, Telefon 0651 43678-0.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Trier










