Bundespolizei

Michael Uhrmann gewinnt Silber beim Mannschafts-Skispringen

23.02.2010

Michael Neumayer, Andreas Wank, Martin Schmitt und Michael Uhrmann jubeln über den zweiten PlatzMichael Neumayer, Andreas Wank, Martin Schmitt und Michael Uhrmann jubeln über den zweiten Platz

Nach acht Jahren holten sich die deutschen Skispringer endlich wieder olympisches Edelmetall. Beim spannenden Team-Wettbewerb im Whistler Olympic Park sprangen die deutschen Adler am 22. Februar von der Großschanze mit Michael Uhrmann hinter den favorisierten Österreichern auf den 2. Platz. Damit feierte die Deutschen nicht nur die vierte Team-Medaille in der olympischen Geschichte sondern verwiesen die starken Norweger auf Platz drei.

Maßgeblichen Anteil an diesen Erfolg hatte der Polizeihauptmeister Michael Uhrmann. Nach dem ersten Durchgang lag der 31-jährige mit seinen Teamkollegen Michael Neumayer, Andreas Wank und Martin Schmitt bereits auf dem zweiten Platz.

Im zweiten Durchgang machte es der vor Michael Uhrmann vom Schanzentisch springende Martin Schmitt mit einer Weite von lediglich 122 Metern noch einmal richtig spannend. Vor dem letzten Sprung lagen die Deutschen daraufhin nur noch vier Meter vor den Norwegern und fünf vor den Finnen.

Nach einem weiten Satz des Norwegers Jacobson auf 140,5 Meter stand Michael Uhrmann als Schlussspringer des deutschen Teams unter großen Druck. Doch blieb der Fünftplatzierte von der Normalschanze auch in dieser brenzligen Situation ganz „cool“, ließ sich auch von mehreren Windunterbrechungen nicht aus seinem Rhythmus bringen und setzte seinen letzten Sprung auf 140 Meter. Damit sicherte er dem deutschen Team die viel umjubelte Silbermedaille.

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Randnotiz:
Fast auf den Tag genau vor acht Jahren, am 18. Februar 2002, gewann Michael Uhrmann mit seinen Teamkollegen Martin Schmitt, Sven Hannawald und Stephan Hocke bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City, USA, mit einem Minimal-Vorsprung von nur 0,1 Punkten (umgerechnet 10 Zentimeter Sprungweite) die Mannschafts-Goldmedaille vor Finnland und Slowenien.

Quelle: Bundespolizeisportschule


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